Datensicherheit im Cross-Device-Tracking

Datensicherheit im Cross-Device-Tracking

03.05.2018

Im vergangenen Jahr war bereits deutlich zu sehen, wie immer mehr Online-Marketer das Cross-Device-Tracking für ihre Werbezwecke nutzen. Das Sammeln von Nutzerinformationen im Internet bringt für Werbetreibende allerdings Vorteile und Herausforderungen gleichermaßen mit sich. Vor allem die Datensicherheit ist ein immer wieder aufkeimendes Thema. Doch wie steht es um diese eigentlich und was können Unternehmen tun, um Konsumenten zu schützen?

 

 

Cross-Device-Tracking ermöglicht zielgerichtete Werbung

 

Das Cross-Device-Tracking ist eine Methode, um Online-Informationen von verschiedenen Geräten zu sammeln und sie mit einem einzelnen Nutzer zu verknüpfen. Dafür werden Nutzerprofile erstellt, die mitunter sensible Informationen beinhalten können. Für einen Kunden zeigt sich dies als Werbung, die einem von Amazon zu Facebook oder vom PC zum Smartphone folgt. Mit Cross-Device-Tracking kapitalisieren Marketer letztlich Schlüsselmomente der Customer Journey, um den Kunden an sich zu binden.

 

Obwohl das Tracking von Informationen Kundenerfahrungen deutlich verbessern kann und es ermöglicht, detaillierte Kundenprofile zu erstellen, kann ein Unternehmen dafür negativ belangt werden. Und zwar dann, wenn das Tracking nicht angemessen offengelegt wird.

 

 

Mit wenigen Schritten zu mehr Datensicherheit und Konsumentenschutz

 

Für mehr Datensicherheit im Cross-Device-Tracking haben Vereinigungen wie die Network Advertising Initiative oder Digital Advertising Alliance bereits Richtlinien vorgestellt, die die Transparenz und Kontrolle der Daten erhöhen sollen. Ergänzend dazu gab es von der Federal Trade Commission im Jahr 2017 einen Staff Report zum Cross-Device-Tracking, der weitere Empfehlungen für die Punkte Transparenz, Wahl, sensible Daten und Sicherheit gibt. Sie sind auch für deutsche Unternehmen relevant, da Marketer auf der ganzen Welt diese Grundprinzipien beachten müssen, wenn sie Datensicherheitspraktiken für Cross-Device-Daten implementieren.

 

Transparenz

Alle Parteien, die Cross-Device-Tracking nutzen, sollten ihre Aktivitäten gegenüber Konsumenten vollständig offenlegen. Darüber hinaus sollten sie Nutzern mitteilen, welche Daten gesammelt werden und welche Datenkategorien, wie etwa der Name oder die Emailadresse, existieren.

 

Wahl

Unternehmen müssen Konsumenten die Wahl geben, inwieweit Cross-Device-Aktivitäten getrackt werden dürfen. Gleichzeitig sollten Kunden jederzeit die Möglichkeit haben, einen Opt-out zu wählen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Daten getrackt werden. Unternehmen müssen die Entscheidung des Kunden dann akzeptieren.

 

Sensible Daten

Sensible Daten wie Informationen über Gesundheit, Finanzen oder Kinder sind immer ein Risiko. Daher sollten diese beim Cross-Device-Tracking nicht erfasst werden – außer es besteht die ausdrückliche Zustimmung des Kunden.

 

Sicherheit

Das Thema Datensicherheit spielt nicht nur beim Cross-Device-Tracking eine große Rolle. Aber auch hier gilt, nur die notwendigsten Daten zu sammeln und diese durch eine ordnungsgemäße Absicherung vor Zugriffen durch Unberechtigte zu schützen. Ein zuverlässiges Sicherheitssystem sollte daher Voraussetzung für sämtliche Cross-Device-Aktivitäten sein. Ein Datenklau schadet nämlich nicht nur Konsumenten, sondern letztlich auch dem Unternehmen.

 

 

Verschlüsselung von personenbezogenen Daten

 

Um die Datenschutzrichtlinien einzuhalten, müssen personenbezogene Daten, die zur Identifizierung einer Person verwendet werden können, pseudonymisiert werden. Informationen wie die Emailadresse müssen also immer verschlüsselt werden, sodass der Bezug zu einer Person nicht mehr gezogen werden kann. Mit sicheren Verschlüsselungsmechanismen sorgen Unternehmen dafür, dass die sensiblen Kundendaten nicht mehr entschlüsselt werden können und somit zu jeder Zeit geschützt sind.

 

Unternehmen können das Vertrauen von Konsumenten gewinnen, indem sie zuverlässige Sicherheitsmechanismen einrichten, transparent sind und Nutzern die Wahl geben, inwieweit Cross-Device-Aktivitäten getrackt werden dürfen. So legen Unternehmen den Grundstein für eine starke Kundenbeziehung.

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